Dschungelcamp, Rohrbruch-Rätsel und die Frage: Terrasse oder Pool?

    Am Samstag, 16.05.2026, bewies der WOGV Hoheneck e.V. wieder einmal: Wir können nicht nur Garten, wir können auch Hardcore-Einsatz! Bei anfangs noch recht frischen Temperaturen, die aber pünktlich von der warmen Maisonne weggeheizt wurden, fanden sich 13 hochmotivierte Helfer auf dem Vereinsgrundstück ein. Die Jacken flogen schneller in die Ecke, als man „Unkraut“ sagen konnte, und es wurde im Kurzarm-Modus in die Hände gespuckt.

    Hier die Highlights unseres epischen Vormittags:

    • Die Wiederentdeckung von Atlantis (äh, des Kräutergartens): Eine Handvoll mutiger Helfer bewaffnete sich mit schwerem Gerät und riss einen meterhohen Urwald aus Brombeeren und illegal eingewanderten Wildpflanzen nieder. Und siehe da: Plötzlich kam unser alter Kräutergarten wieder zum Vorschein! Das Beste daran: Die Kräuter haben die jahrelange Dunkelhaft im Unterholz schadlos überstanden und atmen endlich wieder Hohenecker Luft. Bilanz der Aktion: Zwei randvolle Anhänger mit weinenden Brombeerranken.
    • „Mähfreier Mai“? Netter Versuch! Eigentlich wollten wir auf der Obstbaumwiese nur ein paar alte Rohrleitungen suchen, kleinschneiden und abtransportieren. Tja, das Gras war schneller. Die Rohre blieben im grünen Dickicht unauffindbar. Macht aber nichts, dafür blüht und summt es direkt gegenüber am Bangertseck (das wir natürlich auch pflegen) so laut, dass die Bienen die kühlen Temperaturen einfach weggesummt haben.
    • Rettung für den Schaukasten: Der Zahn der Zeit hatte die Pfosten unseres Schaukastens am Bangertseck klammheimlich komplett pulverisiert. Bevor das gute Stück also beim nächsten Windhauch kapituliert, wurden kurzerhand neue Pfosten einbetoniert. Anfang nächster Woche zieht der Kasten um – erdbebensicher!
    • Das Hauptprojekt: Die „Costa Hoheneck“: Der eigentliche Grund des Treffens war das Setzen der Randsteine für unsere zukünftige Besucherterrasse. Dank Fertigbeton und echten Fachmännern im Team lief das wie am Schnürchen. Allerdings sorgte die finale Höhe der Randsteine für heftige Diskussionen: Wird das jetzt eine Terrasse, ein olympischer Swimmingpool oder doch ein Feuchtbiotop für bedrohte Froscharten? Lassen wir uns überraschen!

    Das verdiente Finale:

    Nach so viel Schweiß gab es das wohlverdiente Mittagessen im Weinberghaus. Standesgemäß schwäbisch: Schweinehals, Fleischkäse und Kartoffelsalat. Und weil Arbeiten durstig macht, sickerte auch das eine oder andere Kaltgetränk (wir nennen keine Zahlen, aber es war mehr als eins) durch die durstigen Kehlen. Ein riesiges Dankeschön an die großzügigen Essensspender!

    Weil die Truppe so einen Zahn zugelegt hatte, war nach dem Essen nur noch Aufräumen und Putzen angesagt. Um halb drei waren alle Betoniermedallien verteilt und die Helfer im wohlverdienten Feierabend.

    Vielen Dank an alle fleißigen Helfer – ihr seid spitze!

     

    Bilder von der Aktion im Vereinsgarten am Samstag, 16.05.2026:

     

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